Worum geht es in „Dicke Luft“?
„Dicke Luft“ erzählt unsere persönliche Geschichte über Krankheit, Verzweiflung, die Suche nach Ursachen und die Frage, welche Rolle Innenraumluft und Luftschadstoffe für Gesundheit, Denken und Verhalten spielen könnten. Das Buch verbindet Erzählung, Beobachtung und wissenschaftliche Einordnung.
Ist das Buch ein medizinischer Ratgeber?
Nein. „Dicke Luft“ ist ausdrücklich kein medizinischer Ratgeber und auch keine technische Studie, sondern eine persönliche Spurensuche.
Für wen ist das Buch gedacht?
Für Leserinnen und Leser, die sich für Gesundheit, Umwelt, Innenräume, Luftqualität und unerklärliche Beschwerden interessieren — aber auch für Menschen, die eine intensive, persönliche Lebensgeschichte lesen möchten. Das Buch weist zugleich darauf hin, dass manche Passagen emotional belastend sein können.
Muss man sich für Medizin oder Wissenschaft interessieren, um das Buch zu verstehen?
Nein. Die wissenschaftlichen Abschnitte sind so eingebettet, dass sie der Orientierung dienen und Zusammenhänge verständlicher machen sollen, ohne dass man Fachwissen mitbringen muss.
Behauptet das Buch, alle geschilderten Krankheiten seien eindeutig durch Raumluft verursacht?
Nein. Das Buch formuliert die Geschichte als persönliche Suche und macht deutlich, dass sich die beschriebenen Effekte nicht zwingend einzelnen Stoffen eindeutig zuordnen lassen. Deshalb wird oft bewusst der breitere Begriff „Luftschadstoffe“ verwendet.
Was bedeutet „Day Zero“?
„Day Zero“ bezeichnet den Wendepunkt, an dem die Situation für uns beinahe tödlich endete und sich danach ein völlig neuer Blick auf die möglichen Ursachen unserer Probleme eröffnete.
Ist das Buch eher hoffnungsvoll oder eher düster?
Beides. Es beschreibt einen langen, schweren Weg und belastende Erfahrungen, will aber ausdrücklich nicht hoffnungslos sein. Im Buch wird betont, dass die Beobachtungen nach Day Zero Anlass zur Hoffnung geben.
Warum spielen wissenschaftliche Passagen im Buch so eine große Rolle?
Weil wir sie nachträglich eingeflochten haben, um mögliche Zusammenhänge sichtbar zu machen, die wir damals selbst noch nicht verstanden hatten.
Geht es im Buch nur um CO₂?
Nein. CO₂ ist nur ein Teil des Themas. Das Buch beschreibt auch VOCs, Formaldehyd, Stickstoffdioxid, Radon und weitere mögliche Belastungen in Innenräumen.
Warum heißt das Buch „Dicke Luft“?
Weil der Titel doppeldeutig ist: Er spielt sowohl auf gespannte zwischenmenschliche Stimmung als auch auf tatsächlich belastete Luft an. Genau diese Verbindung von Atmosphäre, Gesundheit und Raum ist zentral für das Buch.
Warum sollte ich das Buch lesen, wenn ich selbst keine Beschwerden habe?
Weil es eine neue Perspektive auf etwas Alltägliches eröffnet, das fast jeder für selbstverständlich hält: die Luft, die wir jeden Tag in großen Mengen einatmen. Das Buch lädt dazu ein, Innenräume, Gesundheit und Alltagsbeschwerden neu zu betrachten.
Was war der Auslöser, dieses Buch zu schreiben?
Der Auslöser war die Erfahrung, dass unsere lange Suche nach Erklärungen und Hilfe an einen Punkt führte, an dem fast alles zu spät gewesen wäre — und dass sich danach ein neuer Zusammenhang abzeichnete, den wir zuvor nie ernsthaft in Betracht gezogen hatten.
Ist das Buch autobiografisch?
Ja. Das Buch erzählt unser Leben, unsere Symptome, unsere Krisen, unsere Beobachtungen und unseren Weg bis und nach Day Zero.
Wie viel Wissenschaft steckt im Buch, wie viel persönliche Erfahrung?
Beides ist eng miteinander verwoben. Die persönliche Geschichte bildet den Kern. Die wissenschaftlichen Passagen wurden nachträglich ergänzt, um das Erlebte einzuordnen.
Geht es in „Dicke Luft“ um Einzelfälle oder um ein größeres Problem?
Im Buch wird beides deutlich gemacht: Unsere Geschichte war in vielerlei Hinsicht extrem, zugleich sehen wir darin Hinweise auf Zusammenhänge, die auch andere betreffen könnten — vielleicht schwächer, anders oder lange unbemerkt.